So funktioniert es
Vom Messwert zum Nachweis.
Ein Sensor allein ist eine Zahl. Nützlich wird sie erst, wenn klar ist, wer sie bewertet, wer sie erfährt, wer daraufhin etwas tut und wer am Ende sagt, dass es erledigt ist. Diese Kette ist bei allen drei Modulen dieselbe.
Wir verhindern keine Wasserschäden. Wir verhindern, dass aus einem Schaden ein Schadensfall wird.
Die Kette
Sieben Stationen, immer dieselben
Vier davon macht Technik, drei ein Mensch. Die Stationen mit Personensymbol sind die, an denen jemand entscheidet.
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1. Begehung und Stellplan
Ein Partnerbetrieb geht durch das Objekt und hält fest, wo Wasser zuerst ankommt, wo Zähler sitzen und wo Funk hinreicht. Ergebnis ist ein Stellplan: jede Position mit Begründung. Begehung und Stellplan gehören zum Angebot.
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2. Montage
Sensoren und Gateway werden gesetzt, jedes Gerät wird im Stellplan eingetragen und einer Nutzungseinheit zugeordnet. Geräte in Wohnungen bleiben deaktiviert, bis die Einwilligung des Bewohners vorliegt.
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3. Messen und übertragen
Die Geräte funken ihre Werte per LoRaWAN an das Gateway im Haus, das sie an die Plattform weiterreicht. Ohne Ihr WLAN und ohne Zugriff auf Ihr Netz. Jedes Gerät meldet außerdem regelmäßig, dass es noch da ist.
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4. Bewerten
Jeder Messwert läuft gegen eine Regel aus Schwelle und Haltedauer. Ein einzelner Ausreißer löst nichts aus; erst ein Zustand, der bleibt, wird zum Ereignis. Nässe ist die Ausnahme – dort zählt der erste belastbare Wert.
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5. Melden
Aus dem Ereignis entsteht ein Vorgang. Er geht automatisch an die hinterlegten Empfänger, bei kritischen Meldungen zusätzlich an die Rufbereitschaft, sofern sie gebucht ist. Weitere Meldungen desselben Sensors frischen den Vorgang auf, statt einen zweiten zu erzeugen.
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6. Beauftragen
Zum Vorgang gehört ein Auftrag an den zuständigen Partnerbetrieb, mit Objekt, Position und dem, was gemeldet wurde. Wer keinen eigenen Betrieb hat, bekommt einen aus dem Netz – wer einen hat, behält ihn.
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7. Prüfen und abschließen
Schließen kann den Auftrag nur ein Mensch. Dass ein Sensor wieder trocken meldet, beendet den Alarm, nicht die Arbeit – jemand kann gewischt haben. Übrig bleibt ein Verlauf mit Zeitstempel: was gemessen, gemeldet, beauftragt und geprüft wurde.
Unter der Haube
Vier Mechaniken, die den Unterschied machen
Sie entscheiden darüber, ob eine Meldung ernst genommen wird. Alle vier laufen ohne Ihr Zutun – sichtbar werden sie nur, wenn sie greifen.
Beispielablauf – ohne Zeitangaben
Beispielablauf – ohne Zeitangaben
Beispielablauf – ohne Zeitangaben
Beispielablauf – ohne Zeitangaben
Vor dem ersten Flug
Freigegeben wird erst, wenn alles vorliegt
Für Drohnenflüge gilt eine eigene Regel: Route, Fotopunkte, Zustimmungen und Luftraum müssen vollständig sein, bevor eine Mission überhaupt startklar ist. Fehlt ein Haken, bleibt sie Entwurf.
Beispielablauf – ohne Zeitangaben
Das ist kein Formalismus. Eine Drohne über einem bewohnten Haus berührt Persönlichkeitsrechte, Luftrecht und Hausrecht gleichzeitig – und zwar bevor sie startet, nicht danach.
- Route und Fotopunkte liegen vorher fest, damit jeder Flug dieselben Bilder liefert und der Vergleich überhaupt aussagekräftig ist.
- Zustimmungen holt die Verwaltung ein; ohne sie wird nicht geflogen.
- Die Geozone entscheidet, ob und wie geflogen werden darf – das prüft der Steuerer, nicht die Software.
Diese Freigaberegel gilt für jeden Flug, auch für den ersten Referenzflug Ihres Objekts.
Zuständigkeiten
Wer was tut
| Schritt | Sie | SmartFMGuard | Partnerbetrieb |
|---|---|---|---|
| Begehung und Stellplan | Zugang, Ansprechperson | Auswertung des Plans | vor Ort |
| Montage | Zugang zu Technikräumen | Inbetriebnahme in der Plattform | Montage |
| Betrieb und Überwachung | – | Messung, Bewertung, Meldung | – |
| Nach einer Meldung | entscheiden, ob und wer fährt | Vorgang, Auftrag, Dokumentation | Einsatz vor Ort |
| Abschluss | Freigabe, wenn Sie selbst prüfen | Verlauf und Nachweis | Rückmeldung zum Auftrag |
| Einwilligungen der Bewohner | einholen und pflegen | technisch durchsetzen | – |
Sie behalten die Wahl: Wer einen eigenen Handwerksbetrieb hat, trägt ihn als Empfänger ein. Das Partnernetz ist ein Angebot, keine Bedingung.
Was diese Kette leistet – und was nicht
Das leistet sie
- sie macht aus einem Messwert einen Vorgang mit Verantwortlichem
- sie verhindert, dass fünf gleiche Meldungen fünf Baustellen werden
- sie hält fest, was wann gemeldet, beauftragt und geprüft wurde
- sie zeigt zuerst, wenn Daten fehlen – nicht zuletzt
Das leistet sie nicht
- sie stellt kein Wasser ab und greift nicht in die Haustechnik ein
- sie sagt nicht zu, wann jemand vor Ort ist
- sie ersetzt keine Wartung und keine Prüfpflicht
- sie trifft keine Entscheidung, die ein Mensch treffen muss
Häufige Fragen
Zum Ablauf
Brauche ich WLAN oder einen Internetanschluss im Keller?
Nein. Die Sensoren funken per LoRaWAN an ein Gateway im Haus; nur dieses Gateway braucht eine Verbindung nach draußen. Ein Gateway reicht in der Regel für ein Objekt, auch über mehrere Etagen und in den Keller. Ihr eigenes Netz bleibt außen vor.
Was passiert, wenn ein Sensor ausfällt?
Ein Gerät, das nicht mehr meldet, wird selbst zum Ereignis. Die Plattform erwartet von jedem Gerät ein Lebenszeichen; bleibt es aus oder sinkt die Batteriespannung, entsteht eine Warnung und der Gerätezustand wechselt sichtbar. Eine stille Lücke soll es nicht geben.
Wie schnell ist jemand vor Ort?
Das sagen wir nicht zu, und wer es zusagt, sollte gefragt werden, wie er das hält. Wir schulden die Meldung und den Auftrag, nicht die Anfahrt. Wie schnell ein Partnerbetrieb kommt, hängt von Region, Tageszeit und Auftragslage ab; mit gebuchter Rufbereitschaft erreichen kritische Meldungen auch außerhalb der Servicezeiten eine Person.
Wer sieht die Daten aus meiner Wohnung?
Geräte in Wohnungen laufen nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Bewohners und werden bis dahin deaktiviert geliefert. Die Verwaltung sieht den Zustand des Gemeinschaftseigentums; Messwerte einer Einheit sind an deren Einwilligung gebunden. Der Widerruf ist jederzeit möglich, danach werden die Werte dieser Einheit gelöscht.