Zähler auslesen
Strom, Wärme, Gas und Wasser – über einen Lesekopf am Zähler, einen Aufsatz oder einen Impulsausgang. Keine neue Messtechnik, wo die vorhandene reicht.
Mitte · Modul Energiemonitor verfügbar
Verbräuche sieht ein Verwalter heute erst mit der Jahresabrechnung – ein Jahr, nachdem die Pumpe angefangen hat, doppelt so viel zu ziehen. Der Energiemonitor verkürzt diesen Abstand auf einen Tag: Eine Heizung, die im Sommer läuft, ein Wasserzähler, der nachts nicht stillsteht, ein Verbrauch weit über dem Erwartungswert werden am Morgen danach zur Aufgabe.
Welche Zähler sich auslesen lassen, entscheidet die Begehung. Begehung und Messstellenplan gehören zum Angebot.
In drei Sätzen
Wir verhindern keine Wasserschäden. Wir verhindern, dass aus einem Schaden ein Schadensfall wird.
Was es tut
Strom, Wärme, Gas und Wasser – über einen Lesekopf am Zähler, einen Aufsatz oder einen Impulsausgang. Keine neue Messtechnik, wo die vorhandene reicht.
Zählerstände werden zu Verbräuchen verrechnet – mit Sonderfällen: Zählerwechsel, Überlauf, verzögerte Meldungen. Eine Lücke bleibt eine Lücke und wird nie als null gerechnet.
Wärme und Gas werden gradtagbereinigt: Ein kalter Februar verbraucht mehr, das sagt nichts über die Anlage. Erst bereinigt wird der Vorjahresvergleich eine Aussage.
Verglichen wird mit dem Erwartungswert desselben Wochentags aus den letzten Wochen – ein Montag ist kein Sonntag. Auffällig ist, was aus dieser Reihe tanzt.
Jede Warnung nennt Soll, Ist, Abweichung und geschätztes Potenzial – damit jemand entscheiden kann, ob sich der Weg lohnt. Der Auftrag geht an den zuständigen Partnerbetrieb.
Ab dem Monatsanfang entsteht ein Entwurf mit Kennzahlen, Energiefluss, Auffälligkeiten, Datenqualität und Messstellenplan. Sichtbar wird er erst nach der Freigabe durch einen Menschen.
Der Ablauf
Beispielablauf – ohne Zeitangaben
Ablauf ohne Zeitangaben – Dienstvertrag, Bemühensschuld.
Messpunkte
Nicht jede Wunschliste ist ein Messstellenplan. Wir arbeiten nach einem festen Raster und beginnen dort, wo alles durchläuft: am Hausanschluss.
Das Kernprodukt. Hier hängen die geeichten Zähler des Versorgers, und hier entsteht das Bild des ganzen Gebäudes:
Nur nach Begehung und nur, wo es etwas zu sehen gibt – Heizungshilfsstrom, Zirkulationspumpe, Warmwasserbereitung, Lüftung, Kälte, Ladeinfrastruktur, Störkontakte, Vor- und Rücklauftemperatur.
Der Messstellenplan orientiert sich an DIN EN 17267; die Norm gilt ausdrücklich nicht für Wohngebäude und ist für uns Orientierung, keine Zertifizierung.
| Zustand | Messpunkt | Medium | Gestern |
|---|---|---|---|
| In Ordnung | Hausanschluss Strom | Strom | 128,4 kWh |
| Sommerheizung | Wärme Heizung | Wärme | 312 kWh |
| In Ordnung | Kaltwasser Hausanschluss | Wasser | 7,9 m³ |
| Keine Werte | Zirkulationspumpe | Strom | – |
„Keine Werte“ ist eine eigene Meldung. Ein Messpunkt, der schweigt, erzeugt keine Auffälligkeiten – und sieht deshalb aus wie „alles in Ordnung“. Deshalb steht die Datenversorgung im Bericht ganz oben, noch vor den Verbräuchen.
Klartext
Zur Umlagefähigkeit: Anders als bei der Wasserwacht gibt es für das Energiemonitoring keine belastbare Grundlage, laufende Kosten auf Mieter umzulegen. Wir behaupten deshalb nichts dazu. Der Nutzen liegt beim Eigentümer: Betriebsoptimierung und das frühe Erkennen von Fehlfunktionen.
Preise
Wie bei der Wasserwacht: Einrichtung einmalig, Objektpauschale monatlich, dazu die Mengen. Zwei Wege bei der Messtechnik, dieselbe Leistung.
| Kauf + Service | Rundum sorglos | |
|---|---|---|
| Messtechnik | gehört Ihnen | wird gestellt |
| Einrichtung einmalig | 490 € | 390 € |
| Objektpauschale je Monat | 29 € | 45 € |
| je Messpunkt und Monat | 4,90 € | 7,90 € |
| je Nutzungseinheit mit Einwilligung | 3,90 € | 3,90 € |
| Montage je Messpunkt | 65 €, die ersten sieben ohne Berechnung | 65 €, die ersten sieben ohne Berechnung |
| Erstlaufzeit | 12 Monate | 24 Monate |
Alle Beträge netto, zzgl. gesetzlicher MwSt. Ein Messpunkt ist eine aktive Zeitreihe: ein Zähler, den wir auslesen und auswerten.
Der Bericht ersetzt keine Heizkostenabrechnung; die Verteilung nach der Heizkostenverordnung bleibt beim Messdienst.
Beide Module am selben Objekt teilen sich das Gateway, und beide Objektpauschalen sinken um zehn Prozent. Mit dem SturmWächter als drittem Modul sind es fünfzehn, und die Rufbereitschaft ist enthalten.
Fragen
Nein. Die Verteilung nach der Heizkostenverordnung bleibt beim Messdienst. Der Energiemonitor liefert Verbrauchsinformation und Auffälligkeiten – er sagt Ihnen, dass die Heizung im Juli läuft, nicht, wie viel davon auf Wohnung 3 entfällt.
In der Regel nicht. Die vorhandenen, geeichten Zähler des Versorgers werden ausgelesen: ein Lesekopf am Stromzähler, ein Aufsatz am Wärme- oder Wasserzähler. Neue Messtechnik kommt nur dort dazu, wo Sie mehr sehen wollen als am Hausanschluss – zum Beispiel an einzelnen Abgängen.
Bewertet wird ein abgeschlossener Tag: Der Nachtlauf verdichtet die Werte des Vortags und prüft die Regeln, das Ergebnis steht am Morgen danach. Das ist kein Echtzeit-System, und es soll auch keines sein – ein Verbrauch, der aus der Reihe tanzt, zeigt sich über einen Tag, nicht über eine Minute. Einzige Ausnahme ist ein Störkontakt an einer Anlage: Der wird sofort beim Eingang bewertet.
Ein kalter Februar verbraucht mehr Wärme als ein milder – das sagt nichts über Ihre Anlage. Die Gradtagbereinigung rechnet den Wettereinfluss heraus, damit der Vergleich zum Vorjahr etwas über das Gebäude aussagt und nicht über das Wetter. Wir verwenden das übliche Verfahren nach VDI 3807.
Nur wenn dort ein Messpunkt eingerichtet ist, und dann nur mit Einwilligung des Bewohners – und im Portal nur als Monatssumme. Ein Viertelstunden-Lastgang einer Wohnung wäre ein Anwesenheitsprofil; solche Auflösungen bekommt niemand zu sehen, der nicht darf.
Eine Lücke ist eine Lücke – kein Verbrauch von null. Fehlt ein Funkspruch, bleibt die Stelle in der Zeitreihe leer und wird als solche gekennzeichnet; sie fließt nicht als Nullwert in Kennzahlen ein. Ein Messpunkt, der zu lange schweigt, wird gemeldet: Ein stummes Monitoring erzeugt keine Meldungen und sieht deshalb aus wie „alles in Ordnung“.
Unter anderem: eine Heizung, die im Sommer läuft; ein Wasserzähler, der nachts nicht auf null geht; ein Verbrauch deutlich über dem Erwartungswert desselben Wochentags; eine Anlage, die einen Störkontakt meldet; Warmwasser, das dauerhaft zu kalt ist. Jede Meldung nennt Sollwert, Istwert, Abweichung und Zeitraum – damit Sie entscheiden können, ob sich der Weg lohnt.
Nächster Schritt
Ein Partnerbetrieb aus Ihrer Region begeht Ihr Objekt, Sie bekommen den Stellplan und ein Angebot mit beiden Hardware-Modellen.
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